Die hier aufgeführten Stationen beleuchten die prägendsten Kapitel meiner bisherigen Laufbahn. Sie zeichnen das Bild einer vielschichtigen Reise, die von Neugier, Verantwortung und kontinuierlicher Entwicklung geprägt ist – vom tiefen Respekt vor dem Handwerk über den Dienst in der Marine bis hin zur strategischen Unternehmensführung und dem sozialen Engagement. Doch dieser Auszug ist erst der Anfang. Die Chronik meines Werdegangs wird ständig weitergeschrieben, und ich freue mich darauf, viele weitere, noch kommende Meilensteine in diese Übersicht einzufügen, denn die wahre Geschichte ist immer in Bewegung.

Ich bin Maik Böhmer.
Und das ist meine Reise.
April, 1977
Geburt
Das Licht der Welt erblickte ich an einem typisch launischen Montag im April. Die Kühle und der beharrliche Regen standen im Kontrast zur aufkeimenden Hoffnung des Frühlings. Dieser Tag, der erste in meinem Leben, war von einer stillen, fast melancholischen Atmosphäre geprägt, die den unaufhaltsamen Beginn einer neuen Geschichte markierte.
1983
Einschulung
Nach meinem sanften Start ins Leben begann das nächste große Kapitel an einem Tag voller gespannter Erwartung. Meine aufgeregten Schritte führten mich zur Heinz-Bartsch-Oberschule in Berlin Pankow, einem Ort, der von diesem Tag an den Horizont meiner Welt erweitern sollte. Der entscheidende und prägende Moment war, als meine Klassenleiterin, Frau Hacker, mich mit einem warmen Lächeln und einer festen Hand in die Klassengemeinschaft aufnahm. Sie war das erste vertrauensvolle Gesicht in diesem neuen, großen System, das mich dort empfing und mir meinen Platz für die kommenden Jahre zuwies. Mit diesem symbolischen Akt begann meine schulische Laufbahn und somit die Reise der Bildung und Entdeckung.
1994
Ausbildung zum Möbeltischler
Die Kindheit war vorbei, als ich den Ruf des Handwerks annahm. Meine Berufsausbildung zum Möbeltischler in Berlin Spandau war geprägt von dem tiefen Respekt vor Holz und Präzision, forderte jedoch auch große Disziplin. Die Uhren waren gnadenlos: Ich musste sehr früh aufstehen und den Tag lange vor dem ersten Tageslicht beginnen. Der frühe Morgen war ein ständiger Begleiter meiner Lehrjahre, doch die Müdigkeit wich schnell dem Geruch von frisch geschnittenem Holz und der Freude und dem Stolz, wenn unter meinen Händen rohes Material zu funktionalen und schönen Möbelstücken heranwuchs. Diese Zeit legte nicht nur das Fundament für mein Handwerk, sondern lehrte mich auch Fleiß, Ausdauer und die Liebe zur detailreichen Arbeit.
1997
Eintritt in die Veranstaltungsbranche
Mein Weg in die faszinierende Welt der Veranstaltungsbranche begann mit einem doppelten Fokus: Einerseits fand ich meinen professionellen Anker bei der Personal & More GmbH, wo ich tief in die organisatorischen und logistischen Abläufe der Eventwelt eintauchte. Andererseits entschied ich mich zeitgleich, mein handwerkliches Können und meine Leidenschaft für die Ästhetik des Lichts als freischaffender Beleuchter einzubringen. Diese Kombination aus strukturierter Arbeit im Personalmanagement und der kreativen Umsetzung am Set ermöglichte es mir, die Branche von Grund auf und aus zwei essenziellen Perspektiven kennenzulernen und zu meistern.
1998
Bundeswehr
Nach der prägenden Ausbildung folgte der Dienst, in dem ich als Bundeswehrsoldat der Marine unmittelbar Verantwortung übernahm. Mein Auftrag umfasste die minutiöse Planung und Durchführung von schusswaffenbegleiteten ADR-Transporten von explosiven Stoffen – eine Aufgabe, die äußerste Präzision und Verlässlichkeit forderte. Zugleich war ich verantwortlich für selbstständige Versorgungstransporte, die ich gemäß den operativen Anforderungen für die Marine, das Heer und die Luftwaffe durchführte. Über die nationalen Aufgaben hinaus diente ich als Soldat der SFOR (Stabilisation Force) zur Unterstützung der Amerikanischen Streitkräfte und sammelte wertvolle internationale Erfahrung durch die aktive Teilnahme am NATO-Manöver BALTOPS (Baltic Operations).
1999

drei d medien service GmbH
Meine Kompetenzen in der Veranstaltungsbranche vertiefte ich bei der drei d medien service GmbH. Dort arbeitete ich in der Doppelrolle als Produktionsassistent und Produktionsfahrer. Diese Zeit war geprägt von logistischer Vielseitigkeit: Ich stellte nicht nur die reibungslose Organisation im Hintergrund sicher und unterstützte die Produktionsleitung tatkräftig, sondern übernahm auch die verantwortungsvolle Logistik der Material- und Personaltransporte. Diese frühen Erfahrungen lehrten mich die Bedeutung von Flexibilität und zuverlässiger Unterstützung, um komplexe Medienprojekte erfolgreich zum Ziel zu führen.
2002

MediaPark Film- und Fernsehproduktionen GmbH
Meine Laufbahn in der Medienproduktion fand bei der MediaPark Film- und Fernsehproduktionen GmbH einen weiteren Höhepunkt. In den Funktionen als Aufnahmeleiter, Produktionsassistent und schließlich Produktionsleiter lag die gesamte Verantwortung für den reibungslosen Ablauf des Studiobetriebs in meiner Hand. Ich führte ein großes Team von über 40 Mitarbeitern und Schauspielern und war das organisatorische Zentrum. Dazu gehörte die umfassende Einsatzplanung von Personal und externen Dienstleistern, die strikte Budgetüberwachung und die Planung sowie Umsetzung anspruchsvoller Filmprojekte, TV-Serien und TV-Shows. Die effiziente Umsetzung von Drehbüchern in detaillierte Stäbchenplanungen und die Koordination aller Gewerke waren tägliche Herausforderungen, die ich mit Engagement meisterte.
2004

drei d medien service GmbH
Bei der drei d medien service GmbH übernahm ich in den Funktionen als Abteilungsleiter, Produktionsleiter und Projektmanager die tiefgreifende Verantwortung für den Neuaufbau und die strategische Neuausrichtung der technischen Abteilung. Mit gezielter Neustrukturierung interner Abläufe und der Einführung von Digitalisierungsmaßnahmen gelang es mir, eine deutliche Effizienzsteigerung zu erzielen. Ich konnte die Unternehmensleitung nachhaltig entlasten, nicht zuletzt durch eine optimierte Mitarbeitereinteilung. Parallel dazu oblag mir die Gesamtverantwortung für die Planung, Budgetierung und erfolgreiche Umsetzung von Veranstaltungen, Shows und komplexen Medienproduktionen.
2009
Studium Veranstaltungsfachwirt
Nach Jahren der praktischen Erfahrung in der Branche führte mich der Weg zurück zur Theorie und zur formalen Qualifikation. Meine Studienzeit als Veranstaltungsfachwirt war der bewusste Schritt, meine Expertise auf ein neues, strategisches Fundament zu stellen. Diese intensive Phase widmete ich dem Erwerb von umfassendem Managementwissen, um die komplexen Prozesse der Branche nicht nur umzusetzen, sondern auch von Grund auf zu verstehen und zu leiten. Die Qualifikation markierte den erfolgreichen Übergang vom Praktiker zum strategischen Kopf, der nun das gesamte Spektrum der Veranstaltungswirtschaft überblicken und steuern konnte.
2011

OMD GmbH Optimale MedienDienstleistungen
Die Gründung der OMD GmbH Optimale MedienDienstleistungen läutete für mich und das gesamte Unternehmen den Beginn einer völlig neuen Ära ein. In meiner Funktion als Geschäftsführender Gesellschafter war ich nicht nur für die Gründung verantwortlich, sondern leitete auch persönlich die strategische und tiefgreifende Transformation des Geschäftsmodells. Wir wandten uns bewusst vom breiten Feld des Universaldienstleisters ab und richteten unser gesamtes Know-how auf die Nische des Spezialanbieters für hochmoderne Kamerabewegungssysteme aus. Diese mutige Neuausrichtung, die auf strategischer Fokussierung basierte, führte nicht nur zur erfolgreichen Etablierung des Unternehmens am Markt, sondern sicherte ihm dort auch eine gefestigte und zukunftsorientierte Position.
2021

Initiative: Wärme gegen Kälte
Als die Pandemie die Gesellschaft vor beispiellose Herausforderungen stellte, reifte gemeinsam mit meiner damaligen Partnerin der Entschluss, aktiv zu helfen. Wir riefen die Initiative „Wärme gegen Kälte“ ins Leben, um den am stärksten Betroffenen zur Seite zu stehen: den Obdachlosen in unserer Stadt. Diese Gründung war eine Herzensangelegenheit, bei der wir Sachspenden sammelten und verteilten, um in diesen schwierigen Zeiten einen Funken Menschlichkeit und Wärme zu schenken. Die Initiative war der Ausdruck unserer tiefen Überzeugung, dass soziales Engagement gerade dann am wichtigsten ist, wenn die Not am größten ist und strukturelle Hilfen an ihre Grenzen stoßen. Sie zeigte unsere Fähigkeit, über den beruflichen Tellerrand zu blicken und eigenverantwortlich Hilfsprojekte zu starten und erfolgreich zu leiten.
2022

Initiative: SmartHome Inklusion
Hinter der Initiative „SmartHome Inklusion“ steht die tiefe Überzeugung, dass moderne Technologie ihren höchsten Wert erst dann entfaltet, wenn sie menschliche Barrieren konsequent überwindet und echte Teilhabe ermöglicht. Ein Smart Home ist dabei weit mehr als die bloße Vernetzung von Haushaltsgeräten oder eine technische Spielerei für Technikbegeisterte. Es beschreibt vielmehr ein intelligentes Ökosystem, in dem Beleuchtung, Heizung, Sicherheitssysteme und elektrische Geräte so nahtlos miteinander kommunizieren, dass sie sich den individuellen Bedürfnissen der Bewohner anpassen – und nicht umgekehrt.
2024

Initiative: Bogensport mit Herz
Meine Leidenschaft für Sport und soziales Engagement führte zur nächsten Initiative: Gemeinsam mit meinem besten Freund rief ich „Bogensport mit Herz“ ins Leben. Unser gemeinsames Ziel war es, über den eigentlichen Sport hinaus eine nachhaltige Struktur zu schaffen. Hierbei lag mein Fokus auf der konzeptionellen Abteilungsgründung – dem Aufbau der organisatorischen und strategischen Grundlagen, um diese Initiative langfristig erfolgreich zu machen. Diese Gründung zeigte nicht nur meine Fähigkeit zur erfolgreichen Teamarbeit und dem Aufbau neuer Projekte von Grund auf, sondern auch meine strategischen Kompetenzen bei der Gestaltung von zukunftsfähigen Organisationsstrukturen.
